Quartiere auf Zeit revisited: neue Herausforderungen für Politik und Planung.
Springer VS
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DE
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Wiesbaden
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ZLB: Kws 520/194
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Abstract
Im Zuge von wirtschaftlicher Restrukturierung, demographischem Wandel und Stadtumbau sind an den Rändern ostdeutscher Großwohnsiedlungen "temporäre Quartiere" entstanden, d.h. Wohngebiete, die aktuell noch bewohnt sind, aber in Zukunft ganz oder teilweise aufgegeben werden sollen. Von Seiten der Politik verbindet sich damit die Vorstellung eines geordneten Rückzugs aus der Fläche, um gleichzeitig "zukunftsfähige" Kerne zu stärken. Wir zeigen anhand von Fallstudien in drei ostdeutschen Großwohnsiedlungen, dass dieses staatlich begleitete "Leerlaufen" peripherer Quartiere jedoch eher unwahrscheinlich ist. Vielmehr wird deutlich, dass der angestrebte Rückbau nur mit Abstrichen umgesetzt werden kann, privatisierte Bestände einen neuen Verwertungszyklus durchschreiten und sich gleichzeitig Problemlagen in den "temporären Quartieren" verstärken.
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S. 145-167