Deutsche Energiegenossenschaften im Wandel. Vorstände berichten, wie sie die gesellschaftliche Transformation gestalten.

Margraf
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Margraf

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Weikersheim

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 175/12

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Für die gesellschaftliche Transformation in Richtung Nachhaltigkeit spielt die Gestaltung des Energiesystems eine zentrale Rolle. In Deutschland unterliegt insbesondere der Stromsektor seit dem Jahr 2000 einem Technologiewandel. Erneuerbare Energien ersetzen zunehmend Kernkraft- und Steinkohlekraftwerke. Allerdings beschränkt sich die Umgestaltung des Stromsystems nicht auf technologische Aspekte. Durch die Anreize des Erneuerbare-Energien-Gesetzes begannen systemfremde Akteure, Photovoltaik- und Windanlagen zu errichten und damit am Energiemarkt teilzunehmen. Zu diesem Zweck haben sich Bürger seit 2006 u.a. in mehr als 800 Energiegenossenschaften organisiert. Genossenschaften vereinen von ihrem Wesen her bereits soziale, ökologische und ökonomische Zielsetzungen. Selten wurde bisher jedoch betrachtet, wie diese theoretisch abgeleiteten Potenziale in der Realität in den Genossenschaften gelebt und gestaltet werden. Ziel ist, die strukturellen Analysen um eine Innensicht auf die Energiegenossenschaften zu ergänzen. Anhand von vier Fallstudien wird aufgezeigt, wie die Genossenschaftsvorstände seit ihrer Gründung Potenziale für transformatives Wirtschaften vor dem Hintergrund sich wandelnder politischer Rahmenbedingungen realisiert und Handlungsspielräume innerhalb ihrer Organisation genutzt haben.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

IX, 128 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Kommunikation und Beratung. Sozialwissenschaftliche Schriften zur Landnutzung und ländliche Entwicklung; 124