Energetische Stadtsanierung - Entwicklung des Programms KfW 432 und Erfahrungen aus der Begleitforschung.

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Köln

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ZLB: Kws 480/201

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Seit 2011 existiert das Programm 432 "Energetische Stadtsanierung" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), das Bundesbauministerium stellt hierfür Fördermittel aus dem Energie- und Klimafonds bereit. Das Förderprogramm besteht aus zwei Bausteinen: Zum einen wird ein Zuschuss in Höhe von 65 Prozent der Kosten für die Erstellung eines integrierten Quartierskonzepts gewährt. Andererseits wird ein Sanierungsmanagement für die Umsetzung des Konzepts ebenfalls mit 65 Prozent bezuschusst. Über die überwiegend auf das Einzelgebäude ausgerichteten Förderangebote hinaus greift das Förderkonzept den etablierten Ansatz integrierter Stadtentwicklungskonzepte auf und erweitert ihn um das Thema Energie und Versorgung hin zu einem gebäudeübergreifenden, quartiersbezogenen Kontext. In der Rolle des zentralen Antragstellers behält die Kommune die koordinierende fachliche Steuerung. Im Rahmen der Weiterentwicklung des "lernenden" Programms wurde aber auch Landkreisen und anderen Gemeindeverbänden die Möglichkeit eröffnet, Zuschüsse zu beantragen und diese bei Bedarf an ihre Kommunen weiterzuleiten. In der Praxis erfolgt meist eine Durchleitung der Fördermittel an beteiligte Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften, Energieerzeuger, aber auch private Gebäudeeigentümerinnen und -eigentümer oder Eigentümerstandortgemeinschaften. Im Rahmen der bis Ende 2017 gelaufenen ersten Begleitforschungsphase wurden 63 der ersten Antragsteller als Pilotquartiere durch Befragungen, Konzeptauswertungen und gemeinsame Werkstatt-Veranstaltungen untersucht und versucht, die sich aus den recht offen gestalteten Fördervorgaben des KfW-Programms resultierende Vielfalt der Quartiersansätze weiter charakterisierend zu ordnen.

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S. 96-103

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