Klimapolitik und Sekundäreffekte: Eine Analyse mithilfe eines multikriteriellen Ansatzes am Beispiel von Carbon Capture and Storage (CCS).
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Kws 250,8 ZA 3482
TIB: ZB 3717
TIB: ZB 3717
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Abstract
Die Bekämpfung des Klimawandels wird von mehreren Nebeneffekten begleitet und beeinflusst. So bewirkt eine Klimaschutzmaßnahme nicht nur den globalen (öffentlichen) Effekt der Milderung des Klimawandels, sondern kann ebenfalls zu lokalen (privaten) Effekten, wie z. B. Luftqualitätsverbesserungen führen. Klimaschutzmaßnahmen werden demnach durch verschiedene Interessen von Akteuren unterschiedlich bewertet. Aufgrund dieser unterschiedlichen Sekundäreffekte sind Klimaschutzmaßnahmen als Impure Public Goods zu behandeln. Der Impure-Public-Goods-Ansatz kann durch multikriterielle Verfahren operationalisiert werden. Durch die Berücksichtigung verschiedener Sekundäreffekte einer Klimaschutzmaßnahme, die je nach Akteur unterschiedlich zu gewichten sind, werden diese zu einem Gesamtwohlfahrtswert, dem "Composite Assessment Indicators", aggregiert. Anhand eines solchen Index' können Klimaschutzmaßnahmen bewertet und untereinander verglichen werden. Das multikriterielle Verfahren wird am Beispiel der Klimaschutzmaßnahme "Carbon Capture and Storage (CCS)" vorgestellt. Anhand mehrerer Szenarien, in denen jeweils unterschiedliche Gewichtungsfaktoren und damit die Interessenslagen verschiedener Akteure Berücksichtigung finden, wird deutlich, dass die CCS-Technolo-gie in Deutschland eine schlechte Zukunftsprognose hat. Selbst wenn sich die Entscheidungsträger ausschließlich an lokalen Kriterien orientieren, wird es zu einer Entwicklung hin zu einer deutlichen Reduzierung der Kohlendioxidemissionen kommen und der Ausbau Erneuerbarer Energien wird der Errichtung von CCS-Kraftwerken vorgezogen werden.
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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 2
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S. 143-160