Zielgruppenspezifische Stadtplanung. Quantifizierung und Qualifizierung der räumlichen Ansprüche Angehöriger mikrogeografischer Milieus an Wohnstandorte.

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Erkenntnisse aus der mikrogeographischen Milieu-Forschung - betrachtet wird in der Arbeit primär das Sinus-Milieu-Modell® - liefern Indizien für die zu erwartende quantitative und qualitative raumbezogene Nachfrage einer heterogenen Stadtgesellschaft. Daher wird ein wissenschaftlicher und planungspraktischer Mehrwert untersucht, der die Erkenntnisse der Sinus-Milieu®-Forschung verwendet und im Sinne eines strategischen Gesamtansatzes für Planungsprozesse nutzbar macht. Anhand des Modellansatzes wird aufgezeigt, wie ganzheitlich Planungs-, Realisierungs-, Vermarktungs- und Betriebsprozesse in Wohnquartieren zielgruppenspezifisch und nachfrageorientiert gestaltet werden können. Hierbei wird eine quantitative und qualitative Untersuchung durchgeführt, die theoretische und anwendungsorientierte Erkenntnisse der Sinus- Milieu®-Forschung im Kontext der Wohnbaulandentwicklung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und Praxisprojekten adaptiert und in einem Optimierungsleitfaden zur zielgruppenspezifischen Wohnbaulandausweisung vereint. Darüber hinaus werden wohnstandort-, baugrundstücks-, wohngebäude-, wohnungs- und planungsprozessual-bezogene Wohnqualitätskriterien definiert, die als Orientierungsrahmen für zielgruppenspezifische Wohnbaulandstrategien zu Grunde gelegt werden können. Diese Erkenntnisse sind aus planungswissenschaftlicher Sicht mit einem planungspraktischen Nutzen im Kontext der Wohnbaulandentwicklung anzusehen. Das Vorgehen basiert auf einer breiten Datenbasis, milieuspezifische und räumlicher Parameter werden für den Untersuchungsraum in einem Sozialraumdiagramm eingeordnet. Das Instrument der Sozialraumanalyse liegt dem Modellansatz zu Grunde und wird anhand der Demonstrator-Kommune Stadt Kaiserslautern erforscht.

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XII, 266 S.

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