Gesundheitsversorgung in Österreich unter besonderer Berücksichtigung des ländlichen Raums.

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 175/120

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Abstract

Im Rahmen dieses Beitrags werden zentrale Aspekte der Gesundheitsversorgung in Österreich vorgestellt und analysiert, wobei insbesondere auf die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum eingegangen wird. Zu diesem Zweck wird zunächst ein knapper Überblick über die österreichische Gesundheitspolitik der letzten 50 Jahre gegeben, welcher erkennen lässt, dass sich eine Versorgungsforschung im engeren Sinn, die auf eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen abzielt, derzeit noch im Aufbau befindet. Im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ist festzuhalten, dass dieser in den politischen Programmen zwar durchaus Beachtung geschenkt wird, eine einheitliche Abgrenzung, was im Gesundheitsbereich unter ländlichem Raum zu verstehen ist, allerdings fehlt. Deshalb werden im empirischen Teil mehrere Varianten zur Abgrenzung des ländlichen Raums im Gesundheitsbereich vorgestellt. Diese werden anschließend herangezogen, um zu überprüfen, ob es wesentliche Unterschiede in der Gesundheitsversorgung zwischen ländlichem und städtischem Raum gibt. Dabei wird auf einige zentrale Leistungsanbieter, nämlich Krankenanstalten, Ärzte/Ärztinnen und Apotheken, abgestellt. Die Analyse der vorhandenen Daten zeigt, dass Unterschiede, sofern überhaupt vorhanden, im Zeitablauf tendenziell geringer geworden sind.

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S. 269-295

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Lernumweltforschung; 18