Wir selber bauen unsre Stadt.

Klett-Cotta
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Klett-Cotta

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Stuttgart

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0026-0096

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ZLB: A 85 ZA 1382

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Abstract

1953 erschienen in der Reihe Basler politische Schriften drei Broschüren, die Beachtung fanden: wir selber bauen unsre stadt (1953), verfasst von Markus Kutter, Lucius Burckhardt und Max Frisch; dann die zweite Broschüre, achtung: die Schweiz (1955), unter Beibezug weiterer Autoren; und schließlich die neue Stadt (1956). In diesen Texten wurde ein politisches Anliegen vorgetragen, bei dem der Stadt kein Nebenschauplatz zugeordnet war, aber auch keine Hauptrolle: Diese hatte der öffentliche Diskurs zu übernehmen. Die Idee war ursprünglich, sich gegen Projekte zu wenden, die Verkehrsplaner, Anhänger einer "autogerechten Stadt", entwickelt hatten und die von den Behörden dem "Volk" beziehungsweise den Abgeordneten zur Billigung vorgelegt wurden. Die Idee weitete sich schließlich aus, Prozesse exemplarisch in den Mittelpunkt zu stellen, die sich schleichend entfalten, als Resultat disperser, oftmals unkoordinierter Aktionen. Die Autoren, Liebhaber der Stadt, wunderten sich, weshalb zeitgenössische Städte keine Würde ausstrahlten, woran dies liegen könnte, und sie erhofften sich von einem öffentlichen Diskurs nicht nur eine Lösung städtebaulicher Fragen, sondern auch eine Belebung der föderalistischen, partizipativen Demokratie. Was Städte und deren "Würde" betrifft, so hat sich in der Zwischenzeit wenig geändert. Städte, Quartiere, deren Urbanität wir schätzen, entstanden vorwiegend vor der alten Jahrhundertwende, oder besser: vor der Ausbreitung des Autos. Unsere ganze Vorstellung von Urbanität ist geprägt vom Bild der Stadt, wie sie bis ins späte 19. Jahrhundert hinein konzipiert und gebaut wurde. Der Autor wirft vor dem so formulierten Hintergrund einen kritischen Blick auf die Stadt- und Raumplanung.

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Merkur

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Nr. 828

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S. 91-97

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