Mit privatem Kapital ins digitale Zeitalter. Breitbandausbau. Finanzierung.

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DE

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Die flächendeckende Breitbanderschließung ist eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes. Allerdings hält das digitale Zeitalter mit höchst unterschiedlichen Geschwindigkeiten in Deutschland Einzug. Der ländliche Raum ist noch weit von einer flächendeckenden Versorgung mit Breitband-Internetanschlüssen entfernt. Beim Ausbau des Glasfasernetzes bieten sich den Kommunen drei Optionen: den Netzausbau in Eigenregie, den Ausbau mithilfe von Förderprogrammen oder den Ausbau durch einen privaten Investor. Viele Kommunen haben jedoch Vorbehalte gegenüber privaten Investoren, die teilweise auf schlechten Erfahrungen mit Privatisierung von Infrastrukturen beruhen. Der Kern der Befürchtungen ist, dass wichtige Infrastruktur dann nicht mehr im kommunalen Kontrollbereich liegt. Deshalb ist die Kooperation mit einem privaten Investor der noch am wenigsten beschrittene Weg. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag die Kooperation mit einem Fonds als eine Möglichkeit vorgestellt, Bürger und Unternehmen zügig mit zukunftsfähiger Breitbandinfrastruktur zu versorgen. Bei den in den Fonds investierenden Anlegern handelt es sich um Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen oder Kirchen, die in der Regel die Infrastruktur mindestens 15 Jahre halten wollen. Fonds treten dabei als Eigentümer der Infrastruktrur auf, den Betrieb der Netze übernimmt ein Netzbetreiber. Um die für die Refinanzierung der Netze im ländlichen Raum erforderliche hohe Auslastung des Netzes zu erreichen, können weitere Betreiber Zugang zum Netz erhalten (Open Access Modell). Der Vorteil des Finanzierungsmodells ist, dass viele Fonds mit ihrem Engagement eine rein passive Strategie verfolgen. Sie sind lediglich Eigentümer der Infrastruktur und greifen nicht in das laufende Management ein.

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Der Gemeinderat

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Nr. 11

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S. 48-49

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