Boosting affordable housing supply: Could type approval of serially produced housing be a piece in the puzzle?

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Springer Gabler

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DE

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Wiesbaden

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2198-8021

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EDOC

Zusammenfassung

Die Wohnungsnot ist zu einem wichtigen politischen Anliegen in Schweden und Deutschland geworden. Um für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen, wollen sowohl die schwedische als auch die deutsche Regierung das Wohnraumangebot erweitern und sie haben die Typengenehmigung von Mehrfamilienhäusern als wichtiges Konzept bei der Bereitstellung erschwinglicher Wohnungen hervorgehoben. Der Artikel skizziert die Rolle des seriellen Wohnungsbaus in einem historischen sowie modernen Umfeld und er beschreibt die Rolle der Akteure und die institutionellen Voraussetzungen in Bezug auf Wohnungspolitik, Stadtplanung und Baugenehmigung in den beiden Ländern. Die Vergleichsdaten werden mithilfe von Theorien des institutionellen Wandels analysiert, mit dem Ziel, versuchsweise zu erklären, warum und wie sich die institutionelle Veränderung entwickelt. Ergebnisse zeigen, dass Verschiebungen bei den relativen Preisen, der Technologie und den Präferenzen die Reform antreiben. Auch wenn die wichtigsten Akteuren (Regierungen, Staaten, Kommunen und Projektentwickler) unterschiedliche Motive haben, um die Reform zu unterstützen oder ihr entgegen zu wirken, arbeitet die Mehrzahl der Akteure zugunsten der Reform. Es wird der Schluss gezogen, dass die Typengenehmigung von Mehrfamilienhäusern in beiden Ländern wahrscheinlich eingeführt werden wird. Es wird jedoch erwartet, dass die Zeit für Verhandlungen über den Umfang der Reform zwischen den beteiligten Akteuren in Schweden kürzer sein wird als in Deutschland, da es in Schweden weniger Regierungsebenen und eine stärkere Gruppe maßgeblicher Akteure gibt. Nach Erreichung einer Vereinbarung wird erwartet, dass die Reform in Deutschland schneller als in Schweden erfolgt, da bereits ein Gesetzestext und eine Bewertungsinstitution vorhanden sind.
The housing shortage has become a major political concern in Sweden and Germany. To ease tension on housing markets, both the Swedish and German central governments aim to extend housing supply and have highlighted type approval of multi-family housing as an important concept in the provision of affordable housing. The article outlines the role of serial housing construction in a historical as well as a contemporary setting, and describes the roles of agents and institutional prerequisites related to housing policy, urban planning and building permission in the two countries. The comparative data is analysed using theories on institutional change, with the aim of tentatively explaining why and how institutional change evolves. Results show that shifts in relative prices, technology and preferences are driving reform. Although the major agents (central governments, states, municipalities and developers) have different motives for supporting or working against reform, a majority of agents are acting in favour of reform. It is concluded that it is probable that type approval of multi-family housing will be introduced in both countries. However, the time for negotiations on the scope of reform between agents involved is expected to be shorter in Sweden than in Germany, due to Sweden s fewer layers of government and a stronger set of decisive agents. Once an agreement has been reached, reform is expected to be quicker in Germany than in Sweden as legal text and an assessment institution already exist.

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Zeitschrift

Zeitschrift für Immobilienökonomie

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Nr. 1

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Seiten

S. 49-68

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