Ökonomische Analyse der Zuwanderung von Flüchtlingen nach Österreich.

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Krems/Donau

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Zusammenfassung

Diese Studie zielt auf die Abschätzung der fiskalischen Kosten und ökonomischen Effekte der aktuellen Fluchtmigration nach Österreich auf Basis des PuMA-Modells von EcoAustria ab. Die Effekte dieser Migrationswelle werden anhand der Differenz zu einem Basisszenario ohne zusätzliche Wanderung analysiert, für das 17.500 Asylanträge jährlich, das Niveau des Jahres 2013, unterstellt werden. Zur Abschätzung der Qualifikationsstruktur wird auf Daten des offiziellen syrischen Statistikamtes zurückgegriffen, wonach etwa 78% der Bevölkerung eine geringe, 12% eine mittlere und etwa 10% eine hohe Qualifikation aufweisen. Von Bedeutung sind auch arbeitsmarktrelevante Charakteristika der Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten. Die betreffenden Annahmen hinsichtlich Erwerbs- und Arbeitslosenquote basieren auf schwedischen Erfahrungen, da Schweden einen hohen Anteil an Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten aufweist. Diese Erfahrungen legen eine unterdurchschnittliche Erwerbsintegration der Flüchtlinge insbesondere in den ersten Jahren nach Ankunft nahe. Annahmen über die Lohn- und Produktivitätsentwicklung basieren auf einem Vergleich von Löhnen von Migranten aus Drittstaaten mit Löhnen der heimischen Bevölkerung und Migranten aus dem EU-Raum in Österreich.

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81 S.

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Schriftenreihe Migration und Globalisierung