Die Auftragswertschätzung im öffentlichen Auftragswesen.
Beck
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Beck
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DE
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München
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1439-6351
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ZLB
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Abstract
Der Autor beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der in § 3 VgV geregelten Schätzung des Auftragswerts. Die Höhe des Schätzwertes ist maßgeblich für die Entscheidung, ob Unter- oder Oberschwellenvergaberecht in einem Vergabeverfahren anzuwenden ist. Ziel der Schätzung sei die umfassende Berücksichtigung aller Kosten, die mit einem Auftrag in Verbindung stehen. Der Beitrag legt sämtliche Parameter dar, die bei der Schätzung des Auftragswertes zu berücksichtigen sind. Ferner weist der Beitrag auf das vergaberechtliche Umgehungsverbot hin. Danach könne eine Auftragsvergabe nur bei Vorliegen objektiver Gründe so unterteilt werden, dass sie nicht in den Anwendungsbereich des Oberschwellenvergaberechts fällt. Der maßgebliche Zeitpunkt der Schätzung des Auftragswertes hänge von der Art des gewählten Vergabeverfahrens ab. Bei Vergabeverfahren mit Auftragsbekanntmachung sei dies der Tag der Absendung der Auftragsbekanntmachung, bei Vergabeverfahren ohne Auftragsbekanntmachung sei die Aufforderung zur Angebotsabgabe als Tag der Schätzung maßgeblich. Der Beitrag stellt ferner die Besonderheiten der Auftragswertschätzung bei einzelnen Verfahrensarten und Konstellationen dar, wie etwa bei Innovationspartnerschaften, Rahmenvereinbarungen oder gleichartigen Lieferungen. Schließlich wird darauf hingewiesen, dass eine angemessene Dokumentation der Auftragswertschätzung bieterschützenden Charakter habe, deren Fehlen einen Verfahrensverstoß darstelle.
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Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht
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Nr. 6
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S. 342-346