Konfessionelle Wohlfahrtsverbände im Umbruch. Fortführung des deutschen Sonderwegs durch vorsorgende Sozialpolitik?

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Wiesbaden

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ZLB: Kws 3/199

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Abstract

Caritas und Diakonie zählen zu den zentralen Akteuren im deutschen Sozialstaat. In neuerer Zeit müssen sie sich im Strukturwandel des Wohlfahrtskorporatismus neu positionieren. Frage ist, inwiefern sie sich einer betriebswirtschaftlichen Steuerung unterworfen haben und ihre Identität sowie ihre Verbindung zur Kirche bewahren konnten. Zugleich wird analysiert, wie sie die Potenziale vorsorgender Sozialpolitik erkannt haben, um sich für die Modernisierung des Sozialstaats aufzustellen. Die Analyse der Organisation, der Programmatik und der operativen Tätigkeit der konfessionellen Wohlfahrtsverbände in diesem Transformationsprozess wird um Interviews mit langjährigen Beobachtern der Verbände aus Wissenschaft und Praxis ergänzt.

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XII, 213 S.

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Studien der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik