Von High-Tech-Regionen lernen?
Sigma
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Sigma
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DE
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Berlin
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BBR: A 12 771
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Abstract
In einer kritischen Auswertung der einschlägigen Literatur kommt der Verf. zu dem Schluß, daß die "neue Orthodoxie", die auf die Entwicklung endogener regionaler Faktoren setzt und neue Spielräume für eine eigenständige regionale Wirtschaftspolitik postuliert, zu einer zu schematischen Verallgemeinerung spezifischer Befunde neigt. Einerseits überschätzt sie den Stellenwert der regionalen Eigendynamik und vernachlässigt die strukturierende Bedeutung nationaler Institutionen, transnationaler Unternehmen und der Gesetzmäßigkeiten des Weltmarktes auf die lokale Ökonomie. Andererseits übersieht sie die Heterogenität der gegenwärtigen Umstrukturierungsprozesse und propagiert ein postfordistisches Entwicklungsmodell, das auf Flexibilität, neuen Technologien und einer regionalen Kooperationskultur mittelständischer Unternehmen beruhen soll. Vor allem die produktionsorientierten Dienstleistungen gelten als Schlüsselsektor für die Entwicklung wachstumsstarker Regionen. In diesem Sinne kann der Wirtschaftsraum Frankfurt Rhein-Main mit seinen komplexen industriellen Verflechtungsstrukturen zweifellos als Paradebeispiel innovativer Regionalmilieus bezeichnet werden. Eine Region ist jedoch nicht auf den ökonomischen Standort zu reduzieren. Der Standortdiskurs erklärt Investitionen und Arbeitsplätze zu den einzigen Leitbildern der Regionalpolitik, ein Konzept, das zwangsläufig zu kurz greift, um eine ausgeglichene Entwicklung der Region zu gewährleisten. - (n.Verf.)
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S.19-78