Flächenverbrauch und Flächenrückführung: Erfahrungen und Anregungen aus der Tagebausanierung.

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Stuttgart

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ZLB: Kws 215/118

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FO

Abstract

Der allgemeine Flächenverbrauch erfolgt in Deutschland nahezu ausschließlich auf Kosten landwirtschaftlicher Nutzfläche. Derzeit werden täglich 113 ha der ursprünglichen Nutzung entzogen. Um diesen beunruhigend hohen Wert zu senken, wurde von der Bundesregierung vorgegeben, eine Senkung dieses Flächenverbrauches bis zum Jahr 2020 auf 30 ha/Tag zu erreichen. Aus heutiger Sicht ist dieses Ziel nach Ansicht der Verfasser nicht realistisch. Die Flächenrückführung zur ursprünglichen oder einer ähnlich gelagerten Nutzung sei völlig unzureichend. Es existiert jedoch ein Gebiet, in dem es seit Jahrzehnten klare Regelungen und gesetzliche Vorgaben sowohl für den Flächenverbrauch als auch für die Flächenrückführung gibt: Der Braunkohle-Bergbau nach der Tagebau-Technologie. Für die Wiedernutzbarmachung werden seit langem bewährte Verfahren der Sanierung und Rekultivierung genutzt. Die Publikation möchte diese Erfahrungen aus dem Zyklus von Flächenverbrauch, Rekultivierung und Wiedernutzung im Zusammenhang darstellen und Vor- und Nachteile benennen.

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28 S.

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Abhandlungen der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Technikwissenschaftliche Klasse; 1, 5