Mythos Blockchain: Herausforderung für den Öffentlichen Sektor.

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Berlin

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ZLB: Kws 763/52

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Abstract

Eine Welt ohne Mittelsmänner (Intermediäre), keine zentrale Instanz, der alle vertrauen müssen - das ist die Vision der Blockchain. Unter einer Blockchain versteht man ein verteiltes, dezentrales Register (teilweise auch Datenbank genannt), das Transaktionen in chronologischer Reihenfolge unveränderbar und nachvollziehbar speichert und miteinander verkettet. Die klassischen Funktionen eines Intermediärs - Protokollierung, Prozessdurchführung, Transaktionsabsicherung - werden dabei durch eine geschickte Kombination vorwiegend technischer Verfahren, bestehend aus Kryptografie (digitalen Signaturen), der rechenintensiven Lösung situationsabhängiger Kodierungsaufgaben und Peer-to-Peer-(P2P)-Netzwerken, abgesichert. Durch eine geschickte Kombination aus Wettbewerb, Kryptografie und Transparenz sollen Werttransaktionen zwischen in der Regel unbekannten Teilnehmern sicher durchgeführt werden können. Dabei soll die Blockchain nicht nur Geld-Transaktionen absichern, sondern in nahezu beliebigen Anwendungsfeldern Intermediäre ersetzen können. Doch wie funktioniert die Blockchain? Was bedeutet diese Technologie für den öffentlichen Sektor? Wo liegen die Chancen und Risiken? Wie weit ist die Standardisierung?

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33 S.

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