Mobilität und Digitalisierung: Vier Zukunftsszenarien.

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Gütersloh

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In dieser Studie werden vier Zukunftsszenarien vorgestellt, die im Zeithorizont 2027-2037 realisiert sein könnten. Der Entwicklung der Szenarien lag die Kernfrage zugrunde, wie Digitalisierung die Mobilität in der Daseinsvorsorge in zehn bis 20 Jahren verändern kann. Hier stehen also nicht nur Mobilitätskonzepte der Zukunft im Mittelpunkt, vielmehr sind die in den Szenarien identifizierten Konzepte aus einer systematischen Analyse von Mobilitätsbedürfnissen ausgewählter Nutzergruppen abgeleitet worden. Dabei wurden verschiedene relevante Lebensbereiche der Daseinsvorsorge unter dem Einfluss der Digitalisierung betrachtet. Im Zukunftsszenario 1 stehen die Domäne "Bildung" sowie die Nutzergruppen "Jugendliche unter 18 Jahre" und "Junge Erwachsene in Ausbildung" im Vordergrund. Das Bildungsszenario verdeutlicht, wie durch Digitalisierung der Mobilitätsbedarf reduziert und gleichzeitig die Daseinsvorsorge gewährleistet werden kann. So ermöglicht die Digitalisierung, Daten über große Distanzen hinweg auszutauschen und gute formelle und informelle Kommunikation aufrechtzuerhalten. Im Zukunftsszenario 2 werden die Domänen "Einkaufen" und "Wohnen" sowie die Mobilitätsbedürfnisse der Nutzergruppen "Familien mit Kindern" und "Senioren" betrachtet. Auch hier werden einige Konzepte zur Reduzierung des Mobilitätsbedarfs vorgestellt. So ist beispielsweise der "Wohnblock 2.0" durch intelligente Kühlschränke, Packstationen und 3D-Drucker darauf ausgerichtet, das Einkaufsverhalten der Zukunft zu unterstützen. Szenario 3 zeichnet sich hauptsächlich durch die Betrachtung der Domänen "Arbeit", "Gesundheit" und "Pflege" aus, wobei hier insbesondere die Nutzergruppen "Berufstätige/Pendler", "Pflegepersonal", "Körperlich beeinträchtigte Menschen" und "Ärztliches Personal" im Mittelpunkt stehen. Bei der Entwicklung dieses Szenarios standen mögliche Risiken und Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt im Fokus. Im Zukunftsszenario 4 geht es um die Domäne "Tourismus" sowie die Mobilitätsbedürfnisse der Nutzergruppe "Touristen". Hier handelt es sich weniger um ein technologiegetriebenes Szenario. Vielmehr lag die Intention bei der Entwicklung darin aufzuzeigen, wie die Vorteile der Digitalisierung zur Entschleunigung genutzt werden können.

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58 S.

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