Gartenstadt21. Ein neues Leitbild für die Stadtentwicklung in verdichteten Ballungsräumen - Vision oder Utopie? Band 2: Gartenstadt21 grün-urban-vernetzt. Ein Modell der nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung.

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Bonn

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ZLB: Kws 149/56:2

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Abstract

Im Austausch mit Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen und Institutionen (Baukultur, Immobilienwirtschaft, Gesundheit in der Stadt, Landschafts- und Stadtplanung, Planungsgeschichte und -theorie) wurden aufbauend auf den Ansätzen Howards, den Erkenntnissen aus den Fallbeispielen sowie vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Praktiken der Stadtentwicklung zehn Thesen zur Gartenstadt21 entwickelt. Diese bildeten die Grundlage für eine kreative Auseinandersetzung mit der Frage, wie die Gartenstadt21 in Ballungsräumen in neuer Form umgesetzt werden könnte. Für drei exemplarische Raumtypen "Metrozone", "Zwischenstadt" und "Stadtrand" wurden von ausgewählten Teams aus Stadtplanern, Landschaftsplanern und weiteren Fachleuten im Rahmen eines dreitägigen Zukunftslabors Bilder und Konzepte zur Gartenstadt21 entworfen und anschließend ausgearbeitet. Die Ergebnisse machen deutlich, dass es sich bei der Gartenstadt21 um ein Modell handelt, das Stadtentwicklung integriert denkt und vorhandene Freiräume und Siedlungsstrukturen weiter entwickelt. Alle drei Teams befassten sich vorrangig mit dem Umbau vorhandener Stadtquartiere und mit deren behutsamer Ergänzung und Qualifizierung, jedoch nicht mit einer großflächigen Inanspruchnahme neuer Siedlungsflächen. Bestehende Dichten sollen erhöht, Freiräume gleichzeitig geschützt und aufgewertet werden. Stadt erweitern, Stadt ergänzen und Stadt umbauen bilden dabei eine Einheit. Grundlage für eine Entwicklung im Sinne der Gartenstadt21 bilden eine mittels eines Fonds gesteuerte Bodenpolitik, die Möglichkeiten des besonderen Städtebaurechts sowie neue Managementstrukturen.

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73 S.

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