"Ein neuer Entsorgungskonsens" - Kapitalmarktreaktionen auf den Abschlussbericht der Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs.
Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.
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DE
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Frankfurt/Main
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0931-0983
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ZLB: Kws 250,8 ZA 778
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717
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Abstract
Die Beendigung der Nutzung der Kernenergie zur Erzeugung von Elektrizität in Deutschland gilt als eine der weitreichendsten umwelt- und energiepolitischen Entscheidungen der letzten Jahrzehnte. Ein Mosaik-Stein im Rahmen der Umsetzung dieses sog. "Atomausstiegs" war die Einsetzung einer Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs (KFK). In dieser Studie werden die Reaktionen des Kapitalmarktes auf die Veröffentlichung ihrer Empfehlungen untersucht, deren Umsetzung mittlerweile vom Bundeskabinett am 1. Juni 2016 beschlossen wurde. Hierbei wird zunächst ein Überblick über den zeitlichen Ablauf des sogenannten "Atomausstiegs" in Deutschland gegeben, bevor rechtliche Rahmenbedingungen hinsichtlich seiner Finanzierung beleuchtet werden. Es schließen sich eine Ereignisstudie und eine Risikomodellierung an. Im Fokus der Untersuchung stehen die drei großen börsennotierten Energieversorgungsunternehmen, die Kernkraftwerke in Deutschland betreiben (EnBW AG, E.ON SE, RWE AG). Die Ereignisstudie dient der Quantifizierung möglicher Änderungen des Marktwertes der betroffenen Unternehmen. Wie sich zeigt, weisen die untersuchten Unternehmen kurzfristig positive abnormale Renditen in Reaktion auf die Veröffentlichung der Ergebnisdetails der KFK auf. Durch die Risikomodellierung wird untersucht, ob das Eigenkapitalrisiko und somit die Eigenkapitalkosten der Unternehmen gestiegen sind. Es stellt sich heraus, dass dies nicht der Fall ist.
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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht
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Nr. 1
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S. 85-107