Energieeffizienz auf dem Prüfstand. Zukunftshaus in Berlin-Lankwitz.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Im Berliner Stadtteil Lankwitz hat das landeseigene Wohnungsunternehmen degewo AG ein 1955 errichtetes achtgeschossiges Wohngebäude mit 64 Wohnungen umgebaut und modernisiert. Die Wohnungen des degewo "Zukunftshauses" sollen weitgehend energieautark und trotzdem bezahlbar sein. Interessant ist das Zukunftshaus auch vor dem Hintergrund der Diskussion um Mieterstrommodelle, denn die Mieter können den vor Ort erzeugten Strom für einen Arbeitspreis beziehen. Das Energiekonzept wurde von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin entwickelt. Die einzelnen technischen Elemente des Konzepts (Fassadendämmung, Nutzung der Sonnenenergie für die Erzeugung von Strom und Wärme sowie Speicherung von Strom und Wärme vor Ort) wurden konsequent zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt. Die Gebäudehülle wurde auf Passivhausstandard gebracht und es wurden dreifach verglaste Fenster eingebaut. Die Frischluftzufuhr erfolgt über eine automatische Be- und Entlüftung. An die Mieter stellt das Energiekonzept einige Anforderungen, denn sie sollen darauf verzichten, die Fenster zu öffnen und stattdessen auf die Lüftungsanlage vertrauen. Eine dreijährige Monitoring-Phase, in der ein Team von der HTW Berlin die Funktionstüchtigkeit der Anlagen und das Verhalten der Mieter überwacht, soll den Erfolg des Projekts überprüfen. Vom Ergebnis des Monitorings wird abhängen, welche Maßnahmen die degewo möglicherweise auf weitere Modernisierungsprojekte übertragen wird.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 8
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S. 26-28