Baukultur und Wohnungsbau - ein Plädoyer. Ästhetik versus Wirtschaftlichkeit?

Hammonia
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Hammonia

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DE

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Hamburg

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0939-625X

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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143

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Abstract

Die dramatischen Bedarfe an mehr bezahlbarem Wohnungsbau in den Ballungsräumen stellen für alle Beteiligten aus der Wohnungswirtschaft, der Politik und den Behörden sowie für die Planer große Herausforderungen dar, aber auch eine große Verantwortung. Zurzeit werden deshalb interessante und weiterführende Modellprojekte entwickelt, die technisch und gestalterisch neue Impulse setzen. Die Frage ist, wie es gelingen kann, in großem Stil bezahlbaren Wohnraum in gut funktionierenden Vierteln zu errichten und dabei städtebauliche Fehler der Vergangenheit zu vermeiden. In dem Beitrag wird anhand von Beispielen dazu ausgeführt, dass die Berücksichtigung baukultureller Belange in lebendigen Quartieren eine zentrale Rolle spielt. Gerade die langfristig orientierte Wohnungswirtschaft profitiert von baukulturell anspruchsvollen Projekten, denn dort wo Menschen sich wohl fühlen, bleiben sie gerne wohnen und identifizieren sich mit ihrem Wohnumfeld. Also ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, auf ansprechende Architektur und soziale Brauchbarkeit von Wohnanlagen zu achten. Der Begriff "Baukultur" wird zwar oft im Zusammenhang mit Kostentreiberei zu Gunsten des Schönheitsgedankens definiert, doch es gibt in der Geschichte des Wohnungsbaus zahlreiche gute Beispiele, dass baukulturelle Leistungen nicht immer mit mehr Geld zu tun haben. Das beweisen einige hervorragende Wohnsiedlungen aus den 1920er und 1930er Jahren, bei denen mit knappen Etats qualitätsvolle Quartiere entstanden sind, die heute noch Bestand haben. Im Gegensatz dazu zeigt die Phase des Wohnbaus in der Nachkriegszeit, dass die schnelle und kostensparende Lösung nicht immer lange hält, denn viele Gebäude aus den 1950er und 1960er Jahren müssen bereits abgerissen werden, da die Qualitätsansprüche für die heutige Zeit nicht nehr ausreichen.

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Die Wohnungswirtschaft

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Nr. 7

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S. 10-13

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