Was andere Länder besser machen. Glasfaserausbau.

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Schwäbisch-Hall

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0723-8274

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ZLB: Kws 740 ZB 6798

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Abstract

Die Versorgung mit Breitbandanschlüssen mittlerer Kapazität (bis zirka 30 Mbit/s) hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Trotz mancher Lücken ist hier der Grundversorgungsgrad zufriedenstellend. Doch die Anforderungen an die Übertragungsgeschwindigkeiten steigen und die Unternehmen fordern zunehmend industriefähige Internetanschlüsse. Diese Anforderungen sind nur mit einem Ausbau der Glasfasernetze zu erfüllen. Die Bundesrepublik Deutschland hat einen akuten Nachholbedarf, was die Modernisierung der Internetinfrastrukturen angeht. Derzeit wird vor allem der von der Deutschen Telekom verfolgte Ausbau auf der Basis von VDSL-Vectoring unterstützt, bei dem nur Teilstücke der Internetanbindung mit Glasfaser aufgerüstet werden. Da sich mit Vectoring aber keine 100 Mbit/s erreichen lassen, müsste ein Strategiewechsel erfolgen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat angekündigt, nach dem Jahr 2018 die Ziele höher als bisher zu setzen. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag über den Stand des Breitbandausbaus in den Ländern Estland, Schweden, Spanien und der Schweiz - basierend auf Länderanalysen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) - berichtet. Die Länderstudien haben gezeigt, dass es ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Kommunen gibt, die Versorgung zu verbessern. So ist beispielsweise das Engagement der Stadtwerke ein klarer Erfolgsfaktor. Dabei verlegt die Kommune das Netz und verpachtet dann die Leitungen an private Anbieter. Dieses Modell wird in Deutschland noch zu wenig genutzt.

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Der Gemeinderat

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Nr. 7/8

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S. 40-41

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