Wertstoffpotentiale in Deutschland. Durch ambitionierte Erfassungsmengen und Recyclingquoten könnte die hochwertige Verwertung von Wertstoffen noch gesteigert werden.
Rhombos
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Herausgeber
Rhombos
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Berlin
Sprache
ISSN
1868-9531
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ZLB: Kws 280 ZB 1571
IRB: Z 1853
IRB: Z 1853
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Zusammenfassung
Mehrere kommunale und private Entsorgungsunternehmen haben eine Gemeinschaftsinitiative (GemIni) gegründet, die das Ziel hat, die Wertstoffwirtschaft neu zu ordnen. Im Mittelpunkt der Forderungen von GemIni steht eine hochwertige Verwertung der Wertstoffe durch ambitionierte Erfassungsmengen und Recyclingquoten, die einheitliche Erfassung der Abfälle aus Verpackungen und stoffgleichen Nicht-Verpackungen als Wertstoffe sowie die Erweiterung der Produktverantwortung. Laut einem Gutachten, das das Institut für Abfall, Abwasser und Infrastrukturmanagemennt GmbH (INFA) im Auftrag von GemIni erstellt hat, können durch ein neues Wertstoffgesetz rund 8 Millionen Wertstoffe zusätzlich recycelt werden. Im Mittelpunkt stehen clusterspezifische Vorgaben für die Erfassungsmengen und für die Recyclingquoten verschiedener Wertstoffe. Diese Vorgaben sollen auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte erfüllt werden. Alternativ zur Vorgabe für die Erfassungsmengen wurde ein maximaler Wertstoffgehalt im Restabfall definiert. Die Wertstoffpotenziale, die in dem Beitrag hervogehoben werden, beziehen sich somit auf Haushaltsabfälle. Die Recyclingquoten wurden so abgeleitet, dass sie durch verschiedene Erfassungssysteme erreichbar sind und Aufbereitungsprozesse in externen Anlagen nicht unterbunden werden. Das Modell, das derzeit Vorgaben für die Wertstoffe Altpapier, Glas, Bio- und Grünabfälle, Metalle, Kunststoffe, Getränkekartons, Altholz ausweist, kann auf weitere Wertstoffe erweitert werden. Die Vorgaben sind auf der Ebene der Kreise und kreisfreien Städte zu erfüllen. Um die Siedlungsstruktur zu berücksichtigen, wird bei den Vorgaben für die zu erfassenden Wertstoffenmengen nach der Einwohnerdichte in fünf Cluster differenziert.
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Ausgabe
Nr. 1
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Seiten
S. 13-16