Elektromobilität - Wo stehen wir und wo wollen wir hin? Neues Fahrleitungssystem ermöglicht das automatische Eindrahten während der Fahrt.

E. Schmidt
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

E. Schmidt

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Berlin

item.page.language

item.page.issn

0340-4536

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 335 ZB 6808
BBR: Z 545

item.page.type

item.page.type-orlis

relationships.isAuthorOf

Abstract

Immer mehr Menschen verlassen ihren Wohnstandort im ländlichen Raum, um in die Städte zu ziehen. Einer der Gründe für die zunehmende Landflucht ist die mangelnde Infrastruktur in ländlichen Regionen. Es fehlt an Kindergärten, Schulen und Einkaufszentren. Die zentrale Herausforderung besteht aber darin, dass die Verkehrsanbindung der ländlichen Bereiche an die Citys eine schwer zu lösende Aufgabe ist. Eine Anbindung des ländlichen Raumes an den städtischen Nahverkehr mittels Stadtbahnen ist mit erheblichen Kosten für die Schaffung der Infrastruktur verbunden. Die Anbindung des ländlichen Raumes mittels Dieselbussen genügt nicht den von der Bundesregierung gestellten Umweltzielen. Zurzeit werden zahlreiche unterschiedliche Systemansätze geprüft, um den Verkehr umweltfreundlich mittels Elektroantrieb durchzuführen. Ein Ansatz beschäftigt sich damit, Batterien im Fahrzeug mitzuführen und die Strecken mit der gespeicherten elektrischen Energie zu befahren. An Ladestationen an den jeweiligen Endhaltestellen oder während eines kurzen Stillstands während der Fahrt sollen die Batterien nachgeladen werden. Bei anderen Ansätzen sollen die Fahrzeugbatterien über Nacht auf den Betriebshöfen nachgeladen werden. Ein weiterer Ansatz ist der bekannte Oberleitungsbus (O-Bus). In Deutschland fuhren einst in 74 Städten O-Busse, auch Trolley-Busse genannt. Diese können nur unter Fahrdrähten fahren und verschwanden bis auf wenige Ausnahmen aus dem Stadtbild deutscher Städte. Außerhalb Deutschlands werden Oberleitungsbusse als spezielle Form der Elektromobilität in größerem Stil eingesetzt. In Deutschland wurden von der Deutzer Technische Kohle GmbH (DTK) für die Entwicklung eines Systems mit partieller Fahrleitung, mit dem das Ein- und Ausdrahten der Stromabnehmer selbständig und ohne Zutun des Fahrzeugführers erfolgt, zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Untersuchungen dargestellt und es werden die Möglichkeiten beschrieben, die ein hundertprozentiges O-Bus-System mit partieller Fahrleitung für den ländlichen Raum bietet.

Description

Keywords

Journal

Verkehr und Technik

item.page.issue

Nr. 1

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 3-7

Citation

item.page.subject-ft

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries