Bessere Nutzung im Doppelpack. Müllverbrennung und biologische Trockenvergärung ergänzen sich gut.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: Kws 274 ZB 6793
BBR: Z 551

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Abstract

Seit Jahrzehnten wird Restabfall in Müllverbrennungsanlagen (MVA) verwertet. MVA sorgen für die sichere Zerstörung von Schadstoffen bei gleichzeitig niedrigen Emissionen und sind die beste Lösung bei heterogenen Stoffgemischen. Moderne MVA dienen dabei nicht nur der reinen Entsorgung von nicht mehr anderweitig verwertbaren Restabfällen, sondern sind hochwertige Kraftwerke, die Energie in Form von Strom und Wärme produzieren. Außerdem ist es möglich, Wertstoffe aus der Verbrennungsschlacke zurückzugewinnen, was in Zeiten der Ressourcenverknappung einen zunehmend wichtigen Stellenwert einnimmt. Bei getrennt gesammeltem Bioabfall besteht zudem die Möglichkeit einer stofflichen Verwertung. Die Produktion von Kompost durch die aerobe Behandlung von Bioabfall ist schon lange üblich. Aus ökologischer Sicht ist es allerdings sinnvoll, Kompost nicht aerob zu erzeugen, sondern durch den Einsatz von Vergärungsverfahren. Die stoffliche und energetische Verwertung von Abfällen im Sinne einer sogenannten Kaskadennutzung ist im Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) geregelt. Besonders vorteilhaft ist hier die Nutzung von gemeinsamer Infrastruktur als Synergieeffekt. Aber auch technische Einrichtungen führen zu einer höheren Effizienz bei der Abfallbehandlung. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag besonders auf die Trockenvergärung in Kombination mit einer MVA eingegangen.

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Entsorga

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Nr. 11/12

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S. 43-45

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