Armutsmuster in Kindheit und Jugend. Längsschnittbetrachtungen von Kinderarmut.

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Gütersloh

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Abstract

Kinderarmut ist in Deutschland oft Dauerzustand: Rund 21 Prozent aller Kinder in Deutschland leben über eine Zeitspanne von mindestens fünf Jahren dauerhaft oder wiederkehrend in einer Armutslage. Weitere 10 Prozent machen temporäre Armutserfahrungen. Armut bedeutet in Deutschland zwar meist nicht, kein Dach über dem Kopf oder kein Essen zu haben. Doch können sich die betroffenen Kinder und ihre Familien vieles nicht leisten, was für andere ganz normal zum Aufwachsen und Leben dazu gehört. Insbesondere wer dauerhaft in einer Armutslage aufwächst, erlebt Mangel und Verzicht. Zu diesen Ergebnissen kommt diese Studie der Bertelsmann Stiftung. Bei der Analyse wurden folgende Einkommenslagenmuster während der Kindheit unterschieden: A) die Gruppe der dauerhaft Gesicherten, B) die Gruppe der temporär nicht Gesicherten, C) die Gruppe der prekären Einkommenslage, D) die Gruppe im dauerhaften Leistungsbezug und E) die Gruppe der dauerhaft nicht Gesicherten.

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70 S.

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