Eine ganz normale Stadt. Ein Blick in die Kölner Geschichte.

Bundeszentrale für politische Bildung
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DE

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Bonn

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0479-611X

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ZLB: Kws 750 ZB 4129a
BBR: Z 194a
IFL: Z 627
IRB: Z 881

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Abstract

Köln ist stolz auf seine 2000-jährige Geschichte. Die Stadt ist immerhin eine der ältesten in Deutschland, auch wenn ihre Hochblüte im Mittelalter schon lange zurückliegt. Köln rühmt sich, nie eine Residenzstadt, sondern schon früh eine unabhängige, eine "freie" Bürgerstadt gewesen zu sein, die den auch weltlich regierenden Erzbischof aus der Festungsstadt vertrieb. Lassen sich aus der Geschichte Kölns Ereignisse wie die Silvesternacht oder der Einsturz des Stadtarchivs ableiten oder erklären? Ist es richtig, was immer noch häufig zu hören ist, Köln zeichne sich geschichtlich und bis auf den heutigen Tag - im Gegensatz zu anderen Städten - durch eine besonders freiheitliche und liberale Art aus, die unvereinbar sei mit dem strengen und militärischen Preußentum und erst recht mit der nationalsozialistischen Herrschaft? Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass weder das in Mode gekommene Köln-Bashing noch die selbstverklärende und beschönigende Ansicht der Einheimischen zutreffend sind. Von grundsätzlichen historischen Entwicklungen aus gesehen, lässt sich sagen: Köln war und ist eine ganz normale Stadt.

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Aus Politik und Zeitgeschichte

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Nr. 1/3

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S. 31-38

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