"Neue Wohnformen" zwischen Kontinuität und Wandel.

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Bonn

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0303-2493

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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548-4
IRB: Z 885
IFL: Z 73

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Abstract

Seit mehr als einem Jahrzehnt entstehen in der Bundesrepublik private Wohngruppenprojekte, die sich unter die Bezeichnung "neue Wohnformen" subsumieren lassen. Quantitativ spielen "neue Wohnformen" im Vergleich zum Massenwohnungsbau bisher noch keine große Rolle, werden aber im Kontext der Ausdifferenzierung neuer Lebensformen zunehmend wieder aktuell. Der Beitrag widmet sich der Frage, ob Erfahrungen aus "neuen Wohnformen" in die Normalität des Wohnungsbaus übertragen werden können und welche Konsequenzen das für die Planung hat. Die heutigen "neuen Wohnformen" sind gekennzeichnet durch eine starke Tendenz der Wohnprojekte zur Isolation und Verinselung. Daher gilt es zum einen, eine Verknüpfung mit dem "Normalen" herzustellen, und zwar auf den Ebenen Nachbarschaft und Stadtteil. Zum anderen muß das Verhältnis zwischen privatem und öffentlichem Interesse ausbalanciert werden, um die Projekte stärker im allgemeinen Bewußtsein zu legitimieren. Für die Wohnungsbauplanung schließlich ist ein neues Planungsverständnis erforderlich: weg von den Gewißheiten über "richtige" und "falsche" Lösungen, die es für soziale Probleme nicht geben kann, und hin zu einer offenen strukturellen Planung. Abschließend geht der Beitrag auf Probleme der Trägerschaft bei neuen Wohngruppenprojekten ein und präsentiert als Beispiel das Projekt "Neues Wohnen in Heidelberg". - (n.Verf.)

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Nr.10/11

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S.699-706

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