Die Marktwirtschaft scheitert und ein ökologisches Wirtschaftssystem beginnt. Für eine naturverstehende Wirtschaft.

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Marburg

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ZLB: Kws 283/118

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Abstract

Wir befinden uns inmitten eines bedeutenden historischen Wandels. Das Zeitalter des Anthropozäns hat begonnen. Der Mensch wird zum entscheidenden Gestalter der Erde und der ganzen Natur. Aber wer gestaltet diese Natur eigentlich? Es ist wesentlich die Wirtschaft in Verbindung mit Technologie und Naturwissenschaft. Produktion und Konsumtion bestimmen, wie das Gesicht der Erde in Zukunft aussehen wird. Das ändert aber alles im Verhältnis von Wirtschaft und Natur. Bisher war die Natur für die Wirtschaft nur Steinbruch und Müllhalde. Natur war keine Kategorie der Wirtschaft. Gleichzeitig hat man sie aber maßlos nach kostenlosen Gütern durchwühlt. Das Ergebnis ist eine verletzte, ausgebeutete und unverstandene Natur. Im Anthropozäns aber wandelt sich die Natur vom unterworfenen Objekt zum bestimmenden Subjekt. Und da die Wirtschaft mit ihrer Produktion und Konsumtion der entscheidende Macher und Gestalter dieser ganzen Natur ist, kommt es zu einer radikalen Erneuerung des Verhältnisses von Wirtschaft und Natur. Die Natur wird jetzt zur wichtigsten Kategorie der Wirtschaft, weil sie als Quelle aller Produkte, Werte, Geldwerte und Einkommen erkannt wird. Die Epoche des Anthropozäns hat nur dann eine Überlebenschance, wenn die Natur von den Menschen und ihrer Wirtschaft sowohl extrem gut verstanden als auch verantwortungsvoll und human gestaltet wird. Das bedeutet aber eine vollkommen neue Wirtschaftsweise.

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167 S.

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Ökologie und Wirtschaftsforschung; 100