Klimaanpassungsmaßnahmen und die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung. Naturschutzverträglichkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen, Langfristszenarien und der daraus resultierende Anpassungsbedarf der Eingriffsdefinition, aufgezeigt an drei Fallbeispielen der Metropolregion Hamburg.

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Hamburg

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ZLB: Kws 262/458

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Abstract

Es rücken nicht nur die positiven Effekte von Klimaanpassungsmaßnahmen in den Fokus der Wissenschaft und der Gesellschaft sondern auch deren mögliche negative Auswirkungen auf die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts. Es wird die Naturschutzverträglichkeit ausgewählter Klimaanpassungsmaßnahmen der Landwirtschaft, des Hochwasserschutzes und der städtischen Wasserwirtschaft in der Metropolregion Hamburg analysiert und bewertet. Ziel ist, die Eingriffsregelung gemäß §14 Abs. 1 und 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) als eines der elementaren Naturschutzinstrumente auf ihre Eignung zur Erfassung und Bewertung der Eingriffsfolgen von Klimaanpassungsmaßnahmen hin zu überprüfen. Zunächst wird eine naturschutzfachliche Wirkungsprognose durchgeführt. Die Wirkungsanalyse und Bewertung der Eingriffe erfolgt damit sowohl unter heutigen als auch unter zukünftigen Bedingungen. Anhand der Ergebnisse wird der Anpassungsbedarf der Eingriffsdefinition des §14 Abs. 1 und 2 BNatSchG aufgezeigt und diskutiert. Im Fokus stehen dabei der Konkretisierungsbedarf des Landwirtschaftsprivilegs, die Potenziale und Anforderungen von Szenarien im Rahmen der Eingriffsbewertung sowie die Effektivität der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung.

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365 S., Anh.

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Umweltrecht in Forschung und Praxis; 69