Kreise und Landräte auf dem Barnim vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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Berlin-Brandenburg

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ZLB: Kws 754/9

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Abstract

Die Mark Brandenburg bestand seit ihrer Entstehung aus Landschaften, in denen die Stände und die Amtsträger des Landesfürsten miteinander über ihre Angelegenheiten berieten. Zu diesen Landschaften gehörte der Barnim, der in der politischen Gliederung der Mark seit dem 14./15. Jahrhundert in die Kreise Nieder- und Oberbarnim zerfiel. In den brandenburgischen Kreisen trafen die regionalen Kräfte mit ihrem Wunsch nach Selbstverwaltung und die preußische Staatsverwaltung mit ihren zentralisierenden Absichten aufeinander. Die Kreisverwaltungen mit dem Landrat an der Spitze waren dazu bestimmt, sowohl die Vorstellungen der Kreisangehörigen in den staatlichen Zentralbehörden zur Geltung zu bringen als auch deren politische Vorgaben vor Ort umzusetzen. Es wird geschildert, wie sich die Kreise Ober- und Niederbarnim bzw. der Kreis Barnim und ihre Landräte unter diesen Rahmenbedingungen vom frühen 18. Jahrhundert bis zur Kreisgebietsreform von 1993 immer wieder gewandelt haben. Im Mittelpunkt stehen der territoriale Zuschnitt der Kreise, ihre Aufgabengebiete, die Auswahl und Bestimmung der Landräte in monarchischen, demokratischen und diktatorischen Zeiten.

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142 S.

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