Das Renaturierungskonzept der Bauna. Spannungsfeld zwischen Natur und urbanem Raum.

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Kassel

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ZLB: Kws 210/207

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DI

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Abstract

Die Bauna ist ein Fließgewässer mit einem 47 km² großen Einzugsgebiet südwestlich von Kassel. Auf ihrer 17 km langen Fließstrecke nimmt sie Wasser von 12 Nebenbächen, 15 Mischwasserentlastungen, 11 Niederschlagswasserentlastungen sowie je einer industriellen und kommunalen Kläranlage auf. Der Abwasseranteil beträgt unterhalb der Kläranlagen rund 53 Prozent. Das Einzugsgebiet ist stark genutzt. Der Anteil landwirtschaftlicher Flächen beträgt 41 Prozent, städtische Bebauung 20 Prozent. Die hieraus entstehenden ökologischen Schäden wurden nach den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie mit biologischen, chemisch-physikalischen und hydromorphologischen Methoden untersucht. Das Hauptdefizit der Bauna ist die Morphologie, daneben wurde jedoch auch ein Mangel an Sauerstoff, zu hohe Wassertemperaturen, ein erhöhter Eintrag an Nähr- und Schadstoffen sowie Salzen festgestellt. Zur Renaturierung dieser Mängel wurden minimale und kostengünstige Lösungen angestrebt. Hierzu zählen die Förderung einer natürlichen, strukturellen Entwicklung, das Einbringen von Totholz und Störsteinen, die Anpflanzung von Ufergehölzen und der Rückbau von Wanderungsbarrieren.

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223 S.

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