Handwerk in der postindustriellen Gesellschaft. Handlung und Struktur in einem handwerklich orientierten Traditionsgewerbe am Beispiel von Druckerwerkstätten in der ehemaligen "Buchstadt" Leipzig.

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Leipzig

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ZLB: Kws 635/42

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Abstract

Aufgrund der engen Wechselbeziehung zwischen Handwerk und Industrie haben sich mit dem Übergang in die nachindustrielle Gesellschaft auch die Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Handwerks grundlegend verändert. Die Arbeit versteht sich als ein Beitrag zum besseren Verständnis der Rolle und Praxis des Handwerks in einer postindustriellen Gesellschaft. Sie betrachtet ein regionales Handwerk an einem historischen Wendepunkt, als der Pfad der Industrialisierung in einen der Deindustrialisierung überführt wurde und mit der Schaffung radikal neuer Technologien in sich neu formierenden Wirtschaftszweigen zugleich eine andere Ausrichtung erfuhr. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Prozesse hat die Arbeit im wirtschaftlichen Wandel des Druckerhandwerks ihren eigentlichen Untersuchungsgegenstand.

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LVI, 276 S.

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Beiträge zur Regionalen Geographie; 66