Zur Durchsetzungsfähigkeit von Suffizienzstrategien. Eine Analyse auf der Grundlage von Ansätzen der Neuen Politischen Ökonomie.

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Marburg

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ZLB: Kws 283/69

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DI

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Abstract

Das Konzept einer nachhaltigen Entwicklung hat sich mittlerweile zu einem omnipräsenten Ansatz entwickelt. Obwohl anerkannt wird, dass zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung sowohl Effizienz-, Konsistenz- als auch Suffizienzstrategien von Belang sind, finden sich insbesondere in der Umsetzung von Suffizienzstrategien bislang nur wenig überzeugende Ansätze. Oftmals wird mittels moralischer Appelle an die individuelle Moral zum Verzicht, zu einer Abkehr von ressourcenintensiven Lebensstilen aufgefordert, wodurch gleichzeitig eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden soll. Umfassende umweltpolitische Maßnahmen zur direkten instrumentellen Förderung von Suffizienzstrategien finden sich hingegen kaum. Die Arbeit setzt an diesem Punkt an und möchte einen Beitrag zur instrumentellen Konkretisierung von Suffizienzstrategien leisten. Unter Rückgriff auf Ansätze der Neuen Politischen Ökonomie (NPÖ) werden potenzielle Instrumente zur Förderung einer Suffizienzpolitik analysiert. Darüber hinaus steht auch eine theoretische Fundierung einer solchen instrumentellen Förderung. Da die ökonomische Theorie mit ihrem Erklärungsmodell zum menschlichen Verhalten schnell an ihre Grenzen stößt, ist die Verbesserung der theoretischen Grundlagen zur Entwicklung einer angemessenen politischen Instrumentalisierung von Suffizienzstrategien ein wichtiger Schritt. Durch den Einbezug von Erkenntnissen anderer wissenschaftlicher Disziplinen, vor allem von Soziologie und Psychologie, wird nicht nur ein Beitrag zur inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung geleistet, sondern auch ein differenzierteres und realitätsnäheres Erklärungsmodell menschlichen Verhaltens erarbeitet.

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393 S.

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Hochschulschriften; 148