Wie zwei Berlins zusammenwuchsen. Revolution ist, wenn die Verwaltung Überstunden macht.

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Berlin

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ZLB: Kws 754/7

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Abstract

Revolution ist, wenn die Verwaltung Überstunden macht? Der Autor, ehemaliger Leiter der Abt. Politische Koordination der Senatskanzlei Berlin, hat den Umbruch von 1989/90 unmittelbar miterlebt. In diesen Jahren gingen Berliner und Bürger überall in der DDR auf die Barrikaden und forderten den Systemwechsel. Doch entgegen aller Vorstellungen von Revolutionen als plötzliche Unfälle der Geschichte zeigt der Autor, dass keine Revolution ohne administrative Begleitung auskommt. Die friedliche Revolution von 1989/90 war eben auch maßgeblich das Werk vieler Beamter in den Bundes- und Landesbehörden. Ohne die "Verwaltung der Revolution" wäre die Wiedervereinigung nicht in dem Maße gelungen, wie es viele Demonstranten von 1989 forderten. Der Autor erzählt, als teilnehmender Beobachter, aber auch Mitgestalter, die relevanten Ereignisse vom Herbst 1989 an bis hin zur Vereinigung Ost- und West-Berlins. Dabei ruft er Personen und Fakten in Erinnerung, die bereits vergessen sind. Er klärt Zusammenhänge, die sich ohne die profunde Kenntnis der politischen und administrativen Ereignisse hinter den Bühnen, nicht erkennen lassen.

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237 S.

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