Geplante Unbestimmtheit. Aneignungsoffene Architektur für Selbstbestimmung im gelebten Raum am Beispiel des Kölner Bretts.

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Aachen

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ZLB: Kws 405/319

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DI

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Abstract

Mit der Grundannahme, dass das Ziel des Bauens das Wohnen ist, richtet das Buch seine Aufmerksamkeit weniger auf die Bildwirksamkeit, sondern auf den gelebten Raum. Statt um festgelegte Architekturen, die Nutzer einschränken und sie zu einer passiven Anpassung zwingen, geht es um das Ermöglichen selbstbestimmter Aneignungen. Mithilfe des Fallbeispiels Kölner Brett, einem Atelierhaus, welches bewusst für unterschiedliche mögliche Gebrauchsweisen geplant und gebaut wurde, wird untersucht, was Raumaneignung ist; inwieweit Selbstbestimmung dabei eine Rolle spielt; und was Geplante Unbestimmtheit im Gegensatz zu geplanter Bestimmtheit und ungeplanter Unbestimmtheit ist. Ziel ist ein Bewusstsein für den nicht exakt bestimmbaren Gebrauch von Architektur zu schaffen sowie Architekturherstellung stärker vom Gebrauch her zu denken. Selbstbestimmung im Wohnen sollte eine Orientierung des Bauens sein, denn die Wohnung ist Eigenraum und Zuhause, wo man sich selbst wohnend ausdrücken und entdecken kann. Die planerische Haltung Geplante Unbestimmtheit verzichtet darauf, Menschen und ihre Lebensweisen zu übernormieren und lässt der Kreativität des Lebens Räume offen. Nutzer werden in diesem Sinne als Entwerfer gesehen, die selbst am besten wissen, wie sie leben wollen.

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244 S.

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Schriftenreihe Architekturtheorie und empirische Wohnforschung; 5