Vorteile einer spartenübergreifenden Erneuerungsplanung in Verteilungsnetzen der Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserversorgung.

Printproduction
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Printproduction

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Aachen

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 645/78

item.page.type

item.page.type-orlis

DI

relationships.isAuthorOf

Abstract

Die Verteilungsnetze der Strom-, Gas, Wäirme- und Wasserversorgung unterliegen einem starken Kostendruck. Der gleichzeitige Betrieb von Netzen mehrerer Sparten, wie er vor allem bei städtischen Netzbetreibern häufig anzutreffen ist, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten zur Kostensenkung im Netzbetrieb. Eine Möglichkeit bietet die spartenübergreifende Synchronisation von Maßnahmen. Daneben sind auch bei der Budgetallokation auf Betriebsmitteltypen und Sparten Optimierungspotenziale zu erwarten. Es werden zunächst in beiden Untersuchungsfeldern die relevanten Einflussgrößen analysiert und eine Methodik zur Ermittlung des Vorteils spartenübergreifender Budgetallokation und gemeinsamer Erneuerung paralleler Leitungen entwickelt. Darauf aufbauend wird ein Asset-Simulations-Verfahren erweitert, um den Netzbestand mehrerer Sparten einschließlich Parallelverlegungsinformationen verarbeiten und die erforderlichen Bewertungen durchführen zu können. Als wesentliche Erkenntnis lässt sich festhalten, dass die untersuchten Ansätze der spartenübergreifenden Erneuerungsplanung je nach Netzbestand durchaus nennenswerte Einsparungen bei den Erneuerungskosten im einstelligen Prozentbereich ermöglichen. Die Einsparungen hängen allerdings stark von den Alters-Mengengerüsten der Betriebsmittel und anderen Aspekten ab. Die fallbezogene Quantifizierung des Einsparpotenzials wie auch der zu seiner Umsetzung erforderlichen Budgetzuordnungen und Maßnahmenreihungen erfordert eine Simulation der Erneuerungsstrategie für den gegebenen Betriebsmittelbestand. Das im Rahmen dieser Arbeit weiterentwickelte Simulationsverfahren bietet hierfür die geeignete methodische Grundlage.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

III, 111 S.

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Aachener Beiträge zur Energieversorgung; 156