Die Erfindung der Gartenkunst. Gattungsautonomie - Diskursgeschichte - Kunstwerkanspruch.

Dt. Kunstverl.
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München

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ZLB: Kws 220/43

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DI

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Abstract

Während Bauwerke, Skulpturen und Gemälde seit Beginn der Frühen Neuzeit als Kunstwerke wahrgenommen wurden, blieb der künstlerische Status von Gärten lange Zeit ungeklärt. In der Gartenkunsthistoriographie herrscht die Auffassung, dass sich die Anerkennung von Gartenkunst als Kunstgattung der Zäsur des Landschaftsgartens in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert verdanke. Das Buch belegt, dass die Etablierung von Gartenkunst als Gattung der Bildenden Künste nach einem Jahrzehnte währenden Diskurs bereits kurz nach 1700 abgeschlossen war. Diese Entwicklung schließt die Anerkennung des Kunstwerkcharakters von Gärten ebenso ein wie die theoretische Begründung eines Professionsprofils von Gartenkünstlern. Untersuchungsgegenstand bilden theoretische Diskurse des 16. bis 18. Jahrhunderts zur Gartenkunst vornehmlich in Frankreich und Deutschland. Der von Brüchen und Kontinuitäten begleitete Prozess analysiert modellhaft die kunsthistoriographische Zuständigkeit für Gartenkunst.

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352 S.

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Kunstwissenschaftliche Studien; 172