Das dialogisch-systemische Fall-Labor. Ein Methodenbericht zur Untersuchung problematischer Kinderschutzverläufe - erstellt vom Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) im Auftrag des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). Expertise.

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Köln

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AGFJ: 14/F2375

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GU

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Abstract

Im Mittelpunkt der Expertise steht die Analyse des Falles Lea-Sophie in Schwerin, der 2007 öffentlich bekannt wurde. Zentral ist die Frage, wie problematische Fallverläufe systematisch untersucht werden können, um aus Fehlern für die Zukunft zu lernen und die Qualität im Kinderschutz zu verbessern. Der Methodenbericht richtet sich an die Fachöffentlichkeit und stellt die Arbeitsweise sowie die Erfahrungen in einem dialogisch-systemischen Fall-Labor ausführlich dar. Die Untersuchungen im Rahmen des Schweriner Fall-Labors durch Prof. Dr. Kay Biesel, Kronberger Kreis für Dialogische Qualitätsentwicklung e.V., und Prof. Dr. Reinhart Wolff, Alice Salomon Hochschule Berlin, legen in ihrer Untersuchung des Schweriner Fall-Labors dar, wie Entscheidungen zustande gekommen sind und welche internen und externen Faktoren die Fachkräfte dabei beeinflusst haben. Schwierigkeiten und Missverständnisse in der Kooperation und Kommunikation werden deutlich. Bevor sie die Methode des dialogisch-systemischen Fall-Labors (Kap. 4) beschreiben, gehen sie auf die Fehlerdiskussion im Kinderschutz in Deutschland (Kap. 2) und die Ansätze und Erfahrungen mit der Untersuchung von problematisch verlaufenen Kinderschutzfällen im Ausland ein (Kap. 3). Abschließend fassen sie Empfehlungen zur Sicherung und Weiterentwicklung guter Fachpraxis im Kinderschutz zusammen (Kap. 5).

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97 S.

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Beiträge zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz; 4