Schaumbildung und Schaumvermeidung in Biogasanlagen. Schlussbericht.

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Leipzig

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0948-9452

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BE
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Abstract

Übermäßige Schaumbildung im Prozess der anaeroben Vergärung gehört zu den häufigsten Störungen der biologischen Stufe des Biogasproduktionsprozesses. Aufgrund der wechselnden Substratquantität und -qualität sind Anlagen, die biogene Rest- und Abfallstoffe zur Biogaserzeugung nutzen, besonders betroffen. Die Folgen eines Schaumereignisses können je nach Ausmaß der Schaumbildung unterschiedlich ausfallen. Sie reichen von zusätzlichen Ausgaben für Antischaummittel bis zu Reinigungs- und Reparaturkosten bei Konstruktionsschäden. Die Schaumbildung im Reaktor kann vielfältige Ursachen haben. Diese umfassen eine unvorsichtige Nutzung von risikoreichen Substraten, inadäquates Betriebsmanagement oder technische Fehler. Nicht selten bleibt die direkte Ursache des Schäumens ungeklärt. Obwohl die Schaumbildung im Biogasreaktor ein sehr häufiges Phänomen ist, wurde bis jetzt auf diesem Gebiet nur wenig Forschung betrieben. Die Arbeit soll einen Beitrag zur Aufklärung der Ursachen der übermäßigen Bildung von Schaum in Biogasanlagen sowie eine Übersicht über genutzte Schaumbekämpfungsmethoden und ihre Effektivität darstellen.

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129 S.

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UFZ-Bericht; 01/2013