Implementierung des Ökosystemleistungs-Ansatzes in deutschen Biosphärenreservaten.

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Verschiedene internationale Abkommen benennen die Sicherung von Ökosystemleistungen als ein zentrales Ziel von Großschutzgebieten. Dieser Beitrag widmet sich der Frage nach der Bedeutung des Ökosystemleistungs-Ansatzes für deutsche Biosphärenreservate. Der Ökosystemleistungs-Ansatz kann in verschiedenen Bereichen für Großschutzgebiete nützlich sein, ob als Kommunikations-, Fundraising-, Monitoring-, Planungs- oder Management-Ansatz. Die Analyse der Evaluationsberichte der derzeit 15 von der UNESCO anerkannten deutschen Biosphärenreservate zeigt, dass eine Implementierung des Ökosystemleistungs-Ansatzes im Schutzgebietsmanagement bislang in sehr unterschiedlichem Ausmaß erfolgt ist. Führend sind die Biosphärenreservate an der Nordseeküste, weil sie dem trinationalen Wattenmeerabkommen unterliegen und sehr aktuelle Evaluationsberichte vorhanden sind sowie aufgrund ihres Status als Biosphärenreservate und Nationalparke über mehr finanzielle wie personelle Mittel verfügen. Wesentliche Barrieren der Umsetzung liegen in begrenzten Ressourcen sowie in der administrativen Verortung der Schutzgebietsverwaltungen in den Umweltressorts, welche teilweise in Konflikt mit dem ressortübergreifenden Charakter des Ökosystemleistungs-Ansatzes stehen.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 6

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S. 541-554

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