Polyzentralität - ein facettenreiches raumwissenschaftliches Konzept.

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Dortmund

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Zusammenfassung

Polyzentralität gilt in der Raumplanung seit vielen Jahren als wesentliches Gestaltungsprinzip für wachsende Stadt- und Städteregionen. Doch in gewissem Widerspruch zur planungspraktischen Popularität des Begriffs steht seine wissenschaftliche Unschärfe und konzeptionelle Beliebigkeit. Was genau Polyzentralität bedeutet und wie sich die Verteilung von Wohnbevölkerung und Arbeitsplätzen in Form von "Zentren" unterschiedlicher Art beschreiben lässt, ist umstritten. Im Beitrag werden ausgewählte Bedeutungsdimensionen von Polyzentralität am Beispiel der räumlichen Verteilung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Frankfurt Rhein-Main illustriert. Der Beitrag vermittelt einen Einstieg in eine international geführte Debatte und bietet einen ersten Überblick zu empirischen Befunden der ILS-Forschung.

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8 S.

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ILS-Trends; 2/2016