Planungstheorie aktuell. Von rational bis agonistisch - eine Positionsbestimmung.
Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung
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DE
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Berlin
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0936-9465
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ZLB: Kws 104 ZB 6841
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795
IFL: Z 582
BBR: Z 592
IRB: Z 1795
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Abstract
Das Fach "Planungstheorie" ist an den Universitäten und Hochschulen heute oftmals Bestandteil in den Curricula der Planerausbildung, wenn auch längst noch nicht an allen Planungsfakultäten fest verankert. Unter dem Begriff werden insgesamt recht unterschiedliche Dinge versammelt. Einerseits geht es ganz traditionell um ein "systematisches Vorgehen zur Formulierung von Entscheidungsprämissen für künftige raumrelevante Handlungen", für das ein "raum-wissenschaftliches und planungsmethodisches Wissen" empfohlen wird (TU Dortmund). Andererseits wird vorgeschlagen, unter Planungstheorie eher "eine kritisch-reflexive Beschäftigung mit der Stadt- und Regionalplanung" (TU Berlin) zu verstehen, und damit ein Perspektivwechsel eingefordert, der mehr auf eine distanzierte Betrachtung des Objekts "Planung" als auf die Produktion einer planerischen Handlungsanleitung zielt. Hier offenbart sich bereits ein Rahmen mit gehöriger Spannbreite, was unter Planungstheorie zu verstehen und was mit dem darunter Verstandenen anzufangen ist. Der Beitrag möchte sich diesen Punkten annähern, indem er einen Blick in die Geschichte der Planungstheorie wirft und von den in den verschiedenen Perioden verhandelten Dilemmata des Wissensfeldes berichtet. Ziel ist es zum einen, etwas Licht in das Dickicht der komplexen und manchmal auch komplizierten planungstheoretischen Diskurse zu bringen, und zum anderen das zu machen, worin die Aufgabe von Planungstheorie meines Erachtens tatsächlich besteht: Raum zu geben für eine kritische Hinterfragung von Planung.
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Planerin
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Nr. 6
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S. 9-11