Gewaltprävention in einer pluralen Stadt. Drei Projektevaluationen.

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Berlin

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Die Broschüre enthält drei Evaluationen von Projekten, die mit unterschiedlichen Ansätzen in verschiedenen Handlungsfeldern aktiv sind un denen gemein ist, dass Fragen der Integration eine Rolle spielen. Diese Evaluationen lassen sich unterschiedlichen Handlungsfeldern zuordnen. Dem Themenfeld Integration/Migration ist zum einen ein Angebot zuzuordnen, das weit im Vorfeld möglicher (Gewalt-)straftaten ansetzt: Das Projekt HEROES - gegen Unterdrückung im Namen der Ehre - bildet junge Männer aus sogenannten Ehrenkulturen zu Multiplikatoren aus, die mit jüngeren Schüler/innen Workshops zur Gleichstellung der Geschlechter umsetzen. Integration/Migration als Querschnittsthema wird auch mit dem Projekt SToP angesprochen, dessen Zielgruppe - mehrfach delinquente Kinder und Jugendliche - häufig über einen Migrationshintergrund verfügt. Somit floss interkulturelle Expertise in die Konzeption des Angebotes ein, das in erster Linie dem Handlungsfeld Kinder- und Jugendhilfe zuzurechnen ist. Eine weitere Evaluation bezieht sich primär auf die Reduktion von Konflikten im Stadtteil und somit auf das Handlungsfeld Stadtentwicklung. Dazu wurde eine ehrenamtlich arbeitende Einrichtung der Stadtteilmediation, die Konfliktagentur Sprengelkiez, evaluiert. Hier zeigt sich deutlich, dass es ehrenamtlich arbeitenden Projekten gelingen kann, Aspekte konstruktiver Konfliktbearbeitung durch Beratungsangebote im Stadtteil zu verankern.

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172 S.

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