GPS-Tracking in touristischen Destinationen. Neue Software-Anwendung zur Erfassung des Mobilitätsverhaltens am Beispiel von Wanderern im Harz.
Springer
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Springer
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Heidelberg
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0034-0111
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ZLB: Kws 150 ZB 6820
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Zusammenfassung
Zur Analyse des Mobilitätsverhaltens von Personen gibt es eine Vielzahl quantitativer und qualitativer Methoden. GPS-Tracking hat sich in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil bei der Erforschung des (touristischen) Mobilitätsverhaltens entwickelt. Basierend auf den - beispielsweise durch GPS-Datenlogger - erfassten Strecken lässt sich das raum-zeitliche Verhalten von Personen analysieren. Weitergehende Fragestellungen, z. B. zu deren Handlungen im Sinne von Aktivitäten am "Point of Interest" (PoI), zur Motivation (beispielsweise für das Verweilen an einem bestimmten PoI), zu personenbezogenen Daten oder zur Zufriedenheit können durch eine Kombination mit anderen Erhebungstechniken erfasst werden. Eine eigens an der Hochschule Harz entwickelte Android-Applikation für Tablet-Computer ermöglicht die Verknüpfung sich ergänzender empirischer Techniken: GPS-Tracking und Face-to-Face-Befragung. Die Besonderheit liegt hierbei in der entwickelten Software, dem GimToP-Toolkit (GTK). Mit dessen Hilfe ist es möglich, direkt im Anschluss an die zurückgelegte Strecke die Tracks inklusive Pausen in einer interaktiven Karte darzustellen. Somit können die Probanden direkt nach Zurücklegen ihrer Strecke zu den einzelnen Wegepunkten, an denen sie länger verweilten, befragt werden. Dies stellt einen neuen, aussichtsreichen Ansatz für die Erforschung des raum-zeitlichen Verhaltens von Personen (z. B. Wanderern, Städtetouristen, Besuchern von Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten) dar. Die wichtigsten Ziele, Elemente und Möglichkeiten der neuen Software werden im vorliegenden Beitrag ebenso dargestellt wie Ergebnisse einer Beispieluntersuchung mittels des GTK von Wanderern am Brocken.
Beschreibung
Schlagwörter
Zeitschrift
Raumforschung und Raumordnung
Ausgabe
Nr. 1
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Seiten
S. 51-68