Net Fiscal Flows and the Size of Cities. (Saldo der öffentlichen Finanzströme und die Größe von Städten.)

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Heidelberg

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0034-0111

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ZLB: Kws 150 ZB 6820

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Abstract

Welche Regionen tragen am meisten zum nationalen Wachstum bei? "Benötigen" große Städte mehr Ausgaben pro Kopf? Die Beziehung zwischen diesen beiden Fragen ist derzeit Gegenstand einer Diskussion in Deutschland, aber sie ist ebenso wichtig für andere Staaten. Der Gegenstand: Die quantitativ bedeutsamen deutschen Ausgleichssysteme zwischen Ländern und zwischen Gemeinden weisen den größeren Städten einen höheren Ausgabenbedarf pro Kopf zu. Der Beitrag argumentiert, dass dies gerechtfertigt ist, weil nach der neueren Regionalökonomie die modernen Agglomerationen von zentraler Bedeutung für das nationale Wachstum sind. Um diese Funktion aufrechtzuerhalten, müssen sie genügend öffentliche Mittel behalten oder erhalten. Um dies zu beurteilen, muss man die Gesamtheit der öffentlichen Finanzströme berücksichtigen, die in eine Region und aus ihr heraus fließen. Die entsprechende Analyse zeigt, dass Agglomerationen zu den Einnahmen der übergeordneten Ebenen weit überdurchschnittlich beitragen, aber verhältnismäßig wenig durch die Ausgaben dieser Ebenen erhalten. Folglich erfahren sie große finanzielle Nettoabflüsse. Der erwähnte Tarif des Finanzausgleichs, der nach dem Pro-Kopf-Bedarf progressiv ausgestaltet ist, vermindert zumindest teilweise diesen fiskalischen Abschöpfungseffekt.

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr. 1

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S. 3-7

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