Landesplanung Mitteldeutschland. Spiel-Räume: die Entstehung der wissenschaftlichen Raumordnung in Deutschland. Das Dezentralisierungsparadigma, die Internationalisierung, der Planungsatlas und die demokratisch basierten Strukturen in den Schlüsseljahren 1925-1932.

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Hannover

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ZLB: Kws 160/10

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Abstract

Die heutige Landesplanung (Regionalplanung) hat ihre wissenschaftlichen, organisatorischen und wirtschaftspolitischen Wurzeln zu wesentlichen Teilen in Mitteldeutschland. Viele der auch heute noch maßgeblichen wissenschaftlichen Begriffe, Planungsmethoden und Arbeitsstrukturen entstanden - in ersten Konturen - zu einem beträchtlichen Teil in Mitteldeutschland in der Zeit zwischen 1925 und 1932, dem Jahr des Erscheinens des Planungsatlanten. Der Raum zwischen Berlin, Leipzig, Magdeburg und Erfurt - mit dem Kern um das mitteldeutsche Industriezentrum Halle-Merseburg - gewann eine Schlüsselstellung in der Herausbildung der modernen wissenschaftlichen Landesplanung im 20. Jahrhundert. In den wenigen Jahren der Existenz dieses Planungsverbandes entstand nicht nur das einmalige Planwerk für den mitteldeutschen Industriebezirk. Es kann, aus heutiger Perspektive, auch von einem Versuch demokratisch basierter Raumordnung gesprochen werden, der eine hohe Aktualität besitzt.

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VI, 276 S.

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Arbeitsberichte der ARL; 15