Bürgerinitiative für preiswerten Wohnraum. Zivilgesellschaftliche Strategien in den USA und Westdeutschland, 1960-1990.

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Zürich

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ZLB: Kws 520/42

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Abstract

Zwar gibt es eine Reihe zeitgenössischer Untersuchungen zur wohnungspolitischen Rolle von Bürgerorganisationen, doch liegen bisher nur wenige Studien vor, die dieses Phänomen in seiner historischen Entwicklung analysieren. Demgegenüber steht eine dichte archivalische Überlieferung zur Verfügung, die - wie in den Fällen von Philadelphia und Köln - auch umfangreiche Materialien der beteiligten Aktivisten umfassen können. In Köln und Philadelphia agierten die Bürgerorganisationen in einem politischen Umfeld, in dem die planmäßige Aufwertung der Innenstadt als Wohnstandort bereits in den 1960er-Jahren forciert wurde. Klassische Konzepte der slum clearance verbanden sich hier früher als in den meisten anderen Großstädten mit Ideen, wie der zunehmend als fiskalische Bedrohung empfundenen Suburbanisierung entgegengewirkt werden konnte. Trotzdem, oder gerade deshalb, schien die relativ komplexe Situation der kommunalen Planungs- und Wohnungspolitik in beiden Großstädten während eines kurzen Zeitraums um 1970 außergewöhnlich günstige Gelegenheiten für die Einflussnahme durch Bürgerorganisationen zu bieten. Die Tatsache, dass die näher untersuchten Beispiele zeitlich versetzt sind - aus Philadelphia zwischen etwa 1960 und 1975, aus Köln von 1970 bis 1980 - und somit kein strikt synchroner Vergleich möglich ist, erscheint dabei nicht als methodisches Defizit, sondern ermöglicht der Frage nachzugehen, inwieweit der offensichtliche Timelag als Erklärungsfaktor für die Divergenzen bei den Strategien der Bürgerorganisationen in Betracht kommt.

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S. 295-313

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Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte; 28