Consequential omissions. How demography shapes development. Lessons from the MDGs for the SDGs.

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Berlin

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ZLB: Kws 13/99

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Abstract

Nur, wenn Bevölkerungsdaten bei den Sustainable Development Goals (zu Deutsch: Nachhaltige Entwicklungsziele, SDGs) eine Rolle spielen, kann die Entwicklungsagenda erfolgreich sein. Die SDGs treten an die Stelle der Millennium Development Goals aus dem Jahr 2000 (Jahrtausend-Entwicklungsziele, MDGs; mehr über die MDGs erfahren Sie im zweiten Beitrag dieses Newsletters). An der Formulierung der SDGs sind über 150 Länder und mehrere hundert Interessengruppen aus den unterschiedlichsten Bereichen beteiligt. Entsprechend heiß verlaufen die Debatten. Nach derzeitigem Stand wird sich die Zahl der Ziele mehr als verdoppeln - von 8 MDGs auf 17 SDGs. Die neue globale Entwicklungsagenda wäre damit deutlich breiter als ihre Vorgängerin und würde Themengebiete von Armut über nachhaltigen Konsum bis hin zum Klimawandel berühren. Für die Industrienationen und Schwellenländer ist diese Erweiterung folgerichtig, denn für sie stellt das Hauptziel der MDGs, die Bekämpfung von Armut und Hunger, keine größere Herausforderung mehr dar. Dafür sollten sie sich zügig den großen überregionalen Herausforderungen widmen. Die am wenigsten entwickelten Länder dieser Erde können jedoch unmöglich alle bisher diskutierten SDGs erfüllen. Für sie wäre es sinnvoller, sich zunächst auf die grundlegende Versorgung ihrer Einwohner zu konzentrieren. Ihr besonderes Problem ist, dass sie dies für besonders stark wachsende Bevölkerungen tun müssen.

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104 S.

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