Learning from Detroit. Neue Strategien urbaner Krisenbewältigung.

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Berlin

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ZLB: Kws 120/74

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SW

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Abstract

Was hat Wolfsburg mit Detroit gemeinsam? Beide sind als sogenannte "Motowns" oder "Autostädte" bedeutende Produktionsorte der Automobilindustrie. Entsprechend sind ihre Einwohner von der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Industriezweigs in vieler Hinsicht abhängig. Die momentane wirtschaftliche Situation beider Standorte zeigt zwei unterschiedliche Ausgänge der städtischen Entwicklung und verschiedene Ansätze im Umgang mit wirtschaftlichen Wendepunkten. Im Vergleich zu Wolfsburg, welches seine Krisenphasen durch eine Umstrukturierung des Volkswagen-Konzerns sowie eine urbanistische Neukonzeption weitgehend überwunden hat, bewältigt Detroit seinen wirtschaftlichen Abstieg auf ganz andere Weise: Die Einwohner nehmen die Krisenbewältigung größtenteils selbst in die Hand. Der Publikation liegt die These zu Grunde, dass gerade von Orten zu lernen ist, die konträr zu ihrem "schlechten" Image auf originäre Weise scheinbar unlösbare urbane Probleme bewältigen. Sinkende Einwohnerzahlen und der Zusammenbruch von Infrastrukturen bieten eine Chance für neue Formen des Zusammenlebens und -arbeitens. Eine kleinere Stadt kann eine bessere Stadt sein - gerade wenn man das Engagement ihrer Bürger zulässt und unterstützt. So sind in Detroit "Urban Gardening" und "Urban Farming" weit verbreitet. Viele Bewohner nutzen die Freiflächen, leer stehenden Häuser und Fabrikgebäude, um ihre Selbstversorgung abzusichern oder diese künstlerisch zu gestalten. Die wachsende Zahl dieser oftmals nachbarschaftlichen Projekte, der "Community Art Projects", gleicht dem Aufbau eines neuen wirtschaftlichen Produktionszweiges in dem die Einwohner der Stadt die Parameter ihrer Lebensqualität selbst bestimmen und mit künstlerischen Mitteln gestalten.

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95 S.

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