The art of place-making. Städtische Raumkonstitution als soziale Praxis.

Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde

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DE

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Leipzig

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0943-7142

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ZLB: Kws 165 ZB 2033

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Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Thematik der sogenannten Raumkonstitution. Am Beispiel eines Kunstprojekts (Tree Planting) , das vor einigen Jahren im East End von Glasgow durchgeführt wurde, wird der Frage nachgegangen, wie Räume und Identitäten durch alltägliche Praktiken konstituiert werden. Zu diesem Zweck wird - in Anlehnung an Überlegungen des Soziologen Michel de Certeau - ein praxistheoretisches Modell skizziert, das es ermöglicht, alltägliche Praktiken als Praktiken des Gebrauchs von etwas in den Blick zu nehmen. Die sozialen Praktiken der Raumproduktion, die sich im Fallbeispiel beobachten lassen, werden vor diesem Hintergrund verstehbar als Gebrauch des Kunstprojekts und ein Operieren mit dem Kunstprojekt. Der Mehrwert dieser Perspektive zeigt sich gerade im Kontext der Stadtforschung, wo sich, womöglich im Zuge der neoliberalen Stadtpolitik, eine "top-down"-Perspektive etabliert hat, die sich vor allem für die Frage interessiert, wie Räume in strategischer Absicht von machtvollen Akteuren produziert oder konstruiert werden. Demgegenüber lädt das hier entwickelte Modell dazu ein, die Praktiken der "kleinen Leute" ernst zu nehmen und in den Dimensionen der Realisierung, Aneignung, Allokution und Verzeitlichung in die Analyse einzubeziehen.

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Europa regional

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Nr. 1-2

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S. 72-82

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